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Abrakadabra -- dreimal schwarzer Kater! Zauberer besitzen die begnadete Fähigkeit, Illusionen zu schaffen. Doch auch als Zauberer sollte man nicht in Ungnade fallen, ansonsten kann es einem wie unserem lieben Zauberer Zottelzopf
ergehen. Dieser wird nämlich von Hexe Zippelzuppel in eine Toilettenbürste verwandelt. Was für eine Demütigung! Ein Glück nur, dass der Neuhundländer Max gerade Onkel Pongs großartige Taschenlampen-Zauberbesen-Erfindung zu ihm
bringen wollte und das Unglück entdeckt. Zottelzopf bittet Max, den Zurückverwandlungs-Zauberspruch zu suchen. Leider hat ihn die boshafte Hexe in sieben Teile zerrissen und im gesamten Haus versteckt.
Max' Streifzug durch das verzauberte, zauberhafte Haus beginnt. Verwandelt sich der Mauszeiger in eine Hand oder einen Zauberstab, so gibt es etwas zu klicken. Kleine Erklärungen, Zaubersprüche, Wege, Geräusche oder Gegenstände
erscheinen. Neben einer kleinen Kunde über das Zaubern stehen in diesem Spiel eindeutig Spaß und Unterhaltungswert im Vordergrund. Verschiedene Bilder beziehungsweise Räume laden zum Entdecken in einem überschaubaren Rahmen
ein. Man muss sich aber auch konzentrieren: In welchem Raum war man schon? Wo hat man bereits hingeklickt? Denn letztlich gibt es ja ein Ziel: das Erlösen von Zottelzopf.
Technik und Bedienung laufen einwandfrei, und der gesamte Umgang mit der CD-ROM ist kinderleicht. Die Zeichnungen sind niedlich und positiv und tragen dadurch auch zur Schulung von Farb- und Formunterscheidungen bei. Ein
besonderes Extra ist die Option, das Spiel auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch anzuhören und geschrieben zu sehen. Für all jene Kinder, die nicht zwei- oder mehrsprachig aufwachsen, dürfte diese
Wahlmöglichkeit unter Berücksichtigung der Altersempfehlung von vier bis acht Jahren, wohl aber nicht wesentlich zum Tragen kommen. Dennoch: Die verrücktesten Verwandlungspielchen laden zu vielen zauberhaften Spielstunden ein. --Simone Gefeller
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